Spinat zubereiten
Spinat zubereiten @MabelAmber, Pixabay

Wenn Sie frischen Spinat kochen möchten, müssen Sie etwas Vorarbeit leisten und 

Spinat zubereiten
Spinat zubereiten @MabelAmber, Pixabay

zuerst die einzelnen Blätter zunächst vorsichtig vom Stiel zupfen und behutsam in kaltem Wasser vom Schmutz befreien. Dabei sollten Sie jedoch aufpassen, dass keine Blätter gequetscht werden, damit der Spinat nicht bitter schmeckt.

Spinat gilt als erster Frühlingsbote, Kraftquelle und Energielieferant. Während mit dem alten Irrglaube als wichtiger Eisenlieferant längst aufgeräumt wurde, ist der Spinat doch ein gesundes Gemüse, ein wichtiger Vitaminlieferant und ein wertvoller Bestandteil in der Küche.

Dazu muss man aber den, ursprünglich aus dem Orient kommende und über Spanien in Europa heimisch gemachten Spinat kochen und auch auf andere Art zubereiten können. Frischer Spinat und auch tiefgefrorener Spinat erfreut sich immer größerer Beliebtheit und die Rezepte sind fast immer sehr einfach – darum schreiben Sie Spinat bei Ihrem nächsten Einkauf auf die Einkaufsliste und lassen sich köstlichen Spinat schmecken!

Frischer Spinat – Kochen in Salzwasser

Wenn Sie den Spinat zu Gemüse verarbeiten wollen, müssen Sie nun die Blätter in kochendem Salzwasser einige wenige Minuten kochen. Anschließend wird das Wasser abgegossen und das Gemüse zubereitet. Zum Würzen wird Salz, Pfeffer, etwas Muskat, Knoblauch und Milch, Sahne oder Schmand verwendet. Den fertigen Spinat kann man nach Geschmack pürieren, damit ein sämiges Gemüse entsteht.

Frischer Spinat – Blanchieren

Wer den Spinat lieber etwas bissfest wünscht, kann den Spinat putzen und anschließend den Spinat blanchieren, also kurz mit heißem Wasser überbrühen und mit kaltem Wasser abschrecken. Damit bleiben die Spinatblätter knackig frisch und können gehackt oder im ganzen als Gemüsebeilage verwendet werden. Als Alternative kann man auch frischen Spinat als Salat zubereiten. Die rohen und gewaschenen Blätter werden dazu einfach mit einer würzigen Salatmarinade angesetzt werden.

Blattspinat – auch als Tiefkühlware, wenn es schnell gehen soll!

Während noch vor einigen Jahren Tiefkühlspinat ausnahmslos in Blockform angeboten wurde, findet man heute immer öfters Blattspinat zum Portionieren. Tiefgefrorener Spinat wird zunächst aufgetaut, um danach ebenso wie frischen Spinat verarbeitet zu werden. Gerne wird Tiefkühlspinat auch in einer Mehlschwitze angetaut und anschließend gewürzt und mit Milch oder Sahne verfeinert. Diese Variante hat jedoch etwas mehr Kalorien, schmeckt aber noch cremiger.

Und nicht nur als Beilage lecker – die Vielfalt der Rezepte mit Spinat noch stärker gestiegen: Blattspinatstrudeln, Quiches, Risotto, Spinat als Fleischfülle, Spinat als Fülle für Teigwaren, als Pizzabelag und viele andere kreative Gerichte lassen sich herstellen.

Wenn Sie ein schnelles und doch schmackhaftes Rezept suchen, um Blattspinat zubereiten zu können, dann lassen Sie in einer großen Pfanne gehackte Zwiebel in Fett anschwitzen, geben Blattspinat (frisch, blanchiert und gehackt oder als Tiefkühlprodukt) dazu und verfeinern mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Pinienkernen und etwas Rahm. Wer es außergewöhnlich mag, kann rohe Eier in kleine Spinatgruben füllen und die freien Spinatflächen mit Käse bedecken. Dieses Gericht schmeckt sogar den größten Spinatmuffeln.

Auch roher Spinat ist ein Genuss – Grüne Smoothies mit Spinat!

Auch wenn Spinat ein festes Gemüse ist und gerne als Spinatsalat verwendet wird, kann man Spinat auch trinken. In grünen

Spinat Smoothie
gesunder Spinatsmoothie @kkolosov, Pixabay

Smoothies werden oft Bananen mit Gurken, Spinatblättern und anderen grünen Blattsalaten gemischt und püriert. Der milde Spinat wirkt dabei ausgleichend, besonders wenn sehr würzige Salatsorten oder Gemüse mit starkem Eigengeschmack zugegeben werden. Die grünen Smoothies mit Spinat sind jedenfalls kleine Vitaminbomben und wirken blutreinigend.

Wie gesund ist Spinat?

Ob Sie Spinat kochen oder roh genießen, das grüne Gemüse ist ein wahres Gesundheitsmittel. Zunächst enthält Spinat zahlreiche Vitaminen (Folsäure, B, C, E, K) und ausreichende Mineralstoffen, wie z.B. Eisen, Zink, Kalium, Kalzium oder Magnesium. Spinat ist sehr kalorienarm, wird als Schonkost bei Magenproblemen verabreicht und darf sogar schon von Babys ab 6 Monaten genossen werden.

Spinat wirkt auch blutdrucksenkend, muskelaufbauend und macht einen schönen Teint durch die große Anzahl an Antioxidantien. Trotzdem sollte Spinat nicht in Unmengen genossen werden, da Spinat eine große Menge an Oxalsäure enthält, welche in großen Mengen die Zähne und Knochen angreifen kann. Nach dem Genuss von Spinat merkt man dies oft an einem pelzigen Überzug an den Zähnen, der jedoch von selbst wieder verschwindet.